Exposition
Für die vierte Ausgabe ihres Festivals „Plumes et Pinceaux“ hat der Verein „Association des Amis de Saint Sever de Rustan“ das Thema Porträt gewählt, um den Reichtum und die Vielfalt dieser Kunstform zu würdigen. Unabhängig von der Epoche, dem Stil des Künstlers oder der verwendeten Technik – sei es durch Bilder oder Worte – werden die Porträtierten verewigt. Das Porträt ist ein Spiegelbild der Menschheit und ihrer Geschichte, ihres Gedächtnisses. So findet diese Ausstellung ihren perfekten Platz innerhalb der Mauern eines historischen Gebäudes wie der Abtei. Drei Künstler – ein Maler, ein Fotograf und ein Bildhauer – stellen eine Auswahl besonderer Werke aus ihrem Schaffen aus, die dem vorgegebenen Thema „Das Porträt“ entsprechen. Michel Dieuzaide – „Regards Flamencos“ Michel Dieuzaide erhielt im Rahmen der Rencontres de la Photographie d’Arles den Auftrag, eine Arbeit über die Welt des Flamenco zu schaffen. Die Porträts dieser bekannten oder anonymen Künstler sind das Ergebnis seines Eintauchens in die Gemeinschaft der Roma, die den Ursprung dieses musikalischen Erbes bildet. Eth de Malou Dieser Künstlername weckt Neugier und wirft Fragen auf. Hinter ihm verbirgt sich niemand Geringeres als Didier Dubarry, der mit der Wahl dieses Künstlernamens in gaskonischer Sprache seinen Ursprüngen eine diskrete, aber bewegende Hommage erweisen wollte, %E0 seinen Wurzeln (dem Haus der M%E9laou %E0 M%E9rilheu). Nicolas Viry Nicolas Viry, der sich leidenschaftlich für die Darstellung des menschlichen Körpers und die Anatomie interessiert, arbeitet mit Ton, Holz, Harz und Stein. Er lebte 17 Jahre lang in Italien, wo er die Marmorskulptur erlernte. Seine Werke sind in Frankreich, Italien, der Schweiz, Syrien, Taiwan und Ecuador zu sehen. Hommage an William Fort William Fort entdeckte Saint-Sever-de-Rustan im Jahr 1968 und war sofort von diesem kleinen Ort verzaubert. 1996 ließ er sich endgültig in Saint-Sever-de-Rustan nieder, wo William seine gesamte Zeit der Ausübung seiner Kunst widmete. Mit seinem Pinsel erzählt uns William von Saint-Sever-de-Rustan: von den Straßen, dem Platz, der Abtei, der Brücke, dem Arros – all den Orten des Dorfes, die er so sehr liebte.